Jugend und Beruf

Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, jedem jungen Menschen eine individuell zugeschnittene Perspektive auf dem Weg zur Ausbildung zu bieten. Eine fundierte Berufliche Orientierung ist dabei unerlässlich. Ergänzende Begleitprozesse fördern die nachhaltige Integration in die Ausbildungswelt.

Mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ verfolgen zahlreiche Akteure der beruflichen Bildung sowohl auf Landesebene im Steuerungsgremium KAoA und im Ausbildungskonsens NRW als auch auf kommunaler Ebene, das gemeinsame Ziel, junge Menschen auf ihrem Weg in eine verbindliche Ausbildungsperspektive besser zu begleiten.

Zentrale Programme wie Ausbildungswege NRW, Werkstattjahr, Aktion 100 sowie innovative Ansätze wie die berufswahlapp und die studienintegrierende Ausbildung (SiA) sind wesentliche Bestandteile der Strategie der Landesregierung zur Fachkräfteoffensive NRW im Übergang Schule-Beruf.

Die G.I.B. berät die Landesregierung sowie die Akteure vor Ort und begleitet die Umsetzung der Programme fachlich. Sie fördert den Austausch zwischen den Stakeholdern und trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der Maßnahmen bei. Darüber hinaus sichert die G.I.B. den Informationsfluss zwischen der Landes-, regionaler und kommunaler Ebene und hilft, praktische Perspektiven in die Weiterentwicklungen einzubeziehen.

20 Jan.

Fortbildungsangebot für die Coaches und Lotsinnen und Lotsen der Ausbildungswege NRW

Das Fortbildungsangebot richtet sich an ausgewählte Mitarbeitende der umsetzenden Bildungsträger des Landesprogramms Ausbildungswege NRW, die im Rahmen der Pilotierung bereits Zugriff auf die Inhalte haben.

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern sitzt an einem Tisch im Klassenraum und diskutiert gemeinsam. In der Mitte liegt ein Tablet mit der Oberfläche der berufswahlapp, das zur digitalen Beruflichen Orientierung genutzt wird.

15.01.2026

Der Wegweiser in die Arbeitswelt ist digital und innovativ – berufswahlapp

Die berufswahlapp macht Berufliche Orientierung digital: Schülerinnen und Schüler reflektieren Interessen, dokumentieren Praktika multimedial und planen ihren Weg in die Arbeitswelt. Ein Praxisbeispiel aus Leverkusen zeigt, wie das E-Portfolio Schule, Unterricht und Lebensrealität verbindet.

Alternativtext: Drei Personen in einer Holzwerkstatt arbeiten gemeinsam an einer Maschine: Eine Frau bedient eine Standbohrmaschine und bohrt ein Holzstück, während eine zweite Frau daneben steht und zuschaut. Ein Mann mit Klemmbrett gibt Anweisungen. Alle tragen Schutzbrillen und Gehörschutz, im Hintergrund sind weitere Holzbearbeitungsmaschinen und Holzmaterialien zu sehen.

13.01.2026

„Meet the Talents“ in der Stadt Krefeld – Jugendpartizipation im betrieblichen Einstellungsprozess von Auszubildenden

Wie gelingt ein besseres Matching zwischen Jugendlichen und Betrieben? Die Veranstaltungsreihe „Meet the Talents“ der Kommunalen Koordinierung KAoA in Krefeld stärkt Jugendpartizipation im Einstellungsprozess und unterstützt den Übergang Schule–Beruf praxisnah.

Nadeln für ein Flipchart, die auf einem Tisch liegen.

12.01.2026

G.I.B.-Bericht „Wege in die Berufsausbildung 2024“

Der Bericht „Wege in die Berufsausbildung 2024“ der G.I.B. analysiert das Ausbildungsgeschehen in Nordrhein-Westfalen und gibt einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Übergang von der Schule in die Ausbildung. Im Fokus stehen dabei die kommunalen Unterschiede in NRW.

Das Bild zeigt drei junge Menschen, die einen blauen Pulli mit der Aufschrift Ausbildungswege NRW tragen. Die Person in der Mitte ist nur von hinten zu sehen.

01.12.2025

Ausbildung fördern, Perspektiven öffnen, Fachkräfte sichern – Die Coaching-Konferenz zum Förderprogramm „Ausbildungswege NRW“

Wie kann insbesondere jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der von der G.I.B. ausgerichteten Coaching-Konferenz am 4. Juni 2025 in Essen.

Das Bild zeigt einige stehende Jugendliche, die auf ihr Smartphone schauen. Die Köpfe sind nicht zu erkennen.

12.09.2025

Lust auf Ausbildung machen – Ein Blick auf das Lohnhallengespräch der G.I.B. am 20. November 2024

Im Fokus des Lohnhallengesprächs der G.I.B. mit dem Titel „Lust auf Ausbildung – Jugendliche für die Gestaltung der eigenen Zukunft gewinnen“ am 20. November 2024 stand vor allem die Frage, wie es angesichts der heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen gelingen kann, dass Jugendliche und Betriebe besser zusammenfinden.

Das Foto zeigt Klaus Bourdick Geschäftsbereichsleiter Bildung und Fachkräfte der Industrie und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland

21.08.2025

Folge 8 der G.I.B.-Videoserie zur Fachkräfteoffensive NRW

Klaus Bourdick, Geschäftsbereichsleiter Bildung und Fachkräfte der Industrie und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland und zugleich Fachpolitischer Sprecher Bildung und Fachkräfte für die IHKs in NRW schildert in der vorerst letzten Folge seinen Blick auf die Fachkräfteoffensive NRW.

Nadeln für ein Flipchart, die auf einem Tisch liegen.

12.08.2025

Evaluation der „Aktion 100“ – Eine Untersuchung unter empirischer Berücksichtigung von Teilnehmenden, Trägern, Betrieben und Reha-Beratenden

Das Förderprogramm „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ ermöglicht auch stark benachteiligten jungen Menschen mit Behinderung eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die G.I.B. hat die Umsetzung und den Ausbildungserfolg der „Aktion 100“ untersucht.

Das Bild zeigt den Geschäftsführer des Verbandes Freie Berufe NRW, Oliver Kanthak

07.08.2025

Folge 7 der G.I.B.-Videoserie zur Fachkräfteoffensive NRW

Oliver Kanthak, Geschäftsführer des Verbandes Freie Berufe NRW, spricht über die besonderen Herausforderungen in den Freien Berufen und über konkrete Lösungsansätze.

Das Foto zeigt den HR Senior Director Martin König von der Infinieon Technologies AG

24.07.2025

Folge 6 der G.I.B.-Videoserie zur Fachkräfteoffensive NRW

Martin König, Senior HR Director Infineon Technologies AG, erläutert seine Vorstellungen von Fachkräftesicherung in der Energiebranche

Das Foto zeigt Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkkammertags

10.07.2025

Folge 5 der G.I.B.-Videoserie zur Fachkräfteoffensive NRW

Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertags, erklärt seine Strategie zur Fachkräftesicherung im Handwerk.

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)

Mit der Landesinitiative KAoA gewährleistet die Landesregierung eine standardisierte Berufliche Orientierung und die gezielte Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf durch kommunal koordinierte Akteursnetzwerke in ganz NRW.

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berufswahlapp

Die berufswahlapp ist ein digitales E-Portfolio, das den länderspezifischen Prozess der Beruflichen Orientierung abbildet. Sie ermöglicht eine moderne, inklusive und zukunftsfähige Gestaltung der Berufsorientierung.

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Ausbildungswege NRW

Ausbildungswege NRW bietet jungen Menschen eine verbindliche Ausbildungsperspektive und unterstützt Betriebe bei der Besetzung. Coaches begleiten individuell und fördern passgenaue Lösungen für Jugendliche und Unternehmen.

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Werkstattjahr

Das Werkstattjahr richtet sich an Jugendliche ohne Ausbildungsreife und verbindet berufliche Qualifizierung mit praktischer Arbeit und Betriebsphasen. Ziel ist es, die Teilnehmenden zur Aufnahme einer Ausbildung zu befähigen.

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Berufseinstiegsbegleitung

Das Förderangebot „Berufseinstiegsbegleitung“ (BerEb NRW) unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung. Die Unterstützung läuft für 18 Monate während und bis zu weitere 18 Monate nach der Schulzeit.

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Studienintegrierende Ausbildung in NRW

Die studienintegrierende Ausbildung (SiA) ermöglicht es, parallel einen Berufs- und Studienabschluss zu erwerben. Betriebe, Berufskollegs und Hochschulen arbeiten eng zusammen, während individuelles Coaching Potenziale entfaltet.

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Aktion 100

Die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze“ unterstützt Jugendliche mit Behinderung in NRW beim Einstieg in die Ausbildung. Jährlich werden über 100 Plätze geschaffen, um Jugendliche und Betriebe zusammen zu bringen.

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