Kammern & Verbände

Ein wesentliches Abgrenzungsmerkmal von Verbänden zu Kammern ist die freiwillige Mitgliedschaft im Verband, während bei Kammern eine gesetzliche Pflichtmitgliedschaft besteht. Auch handelt es sich bei Kammern zumeist um Körperschaften des öffentlichen Rechts, die staatlich festgelegte Aufgaben erfüllen wie die Durchführung von Prüfungen, die Förderung der beruflichen Bildung und die Beratung von Unternehmen. Damit spielen sie eine zentrale Rolle in der dualen Ausbildung und der Anerkennung von Abschlüssen. Verbände können ebenfalls Bildungsangebote bereitstellen, konzentrieren sich jedoch oft auf spezifische Fachthemen.

Sowohl Kammern als auch Verbände vertreten die Interessen ihre Mitglieder in politischen Entscheidungsprozessen. So nehmen ihre Vertretenden an Spitzengesprächen wie den Quartalstreffen zur Fachkräfteoffensive NRW teil und geben darin der jeweiligen Branche eine Stimme im Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Gleichzeitig sind sie wichtige Partner für das Land bei der Entwicklung und Umsetzung der Ausbildungspolitik. Im Ausbildungskonsens NRW auf Landesebene sowie als geschäftsführende Gremien der regionalen Ausbildungskonsense leisten sie einen Beitrag zur Weiterentwicklung des dualen Ausbildungssystems, indem sie Maßnahmen zu dessen Attraktivitätssteigerung oder zur Verbesserung der Qualifikation von Jugendlichen mit Schulabschluss auf den Weg bringen.

Die G.I.B. arbeitet als fachliche Begleiterin zahlreicher arbeitsmarktpolitischer Programme in wichtigen Gremien wie dem Arbeitskreis Ausbildungskonsens auf Landesebene, den regionalen Ausbildungskonsensen und den KAoA-Steuergremien eng mit Kammern und Verbänden zusammen. Darüber hinaus moderiert, organisiert und veranstaltet sie das gemeinsam von IHK NRW und MAGS initiierte und jährlich stattfindende digitale Lohnhallengespräch „Regionale Handlungspläne“.

18 Juni

Jobcoaching am Arbeitsplatz – Unterstützung für eine erfolgreiche berufliche Teilhabe

Was ist Jobcoaching am Arbeitsplatz, wie läuft es ab und wer kann davon profitieren? Wir geben einen Überblick über Ziele, Abläufe und Zuständigkeiten und beantworten Ihre Fragen.

Das Bild zeigt eine Grafik von einem Monitor mit Säulendiagrammen, die mit einer Lupe betrachtet werden.

20.03.2026

Regionales Fachkräftemonitoring: Neue Daten zum 1. und 2. Quartal 2025 auf der Datenplattform

Die Plattform bündelt zentrale Indikatoren zu Beschäftigungsentwicklung, Erwerbsbeteiligung, demografischen Strukturen und Bildungslage und stellt diese regional vergleichbar bis auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte dar.

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern sitzt an einem Tisch im Klassenraum und diskutiert gemeinsam. In der Mitte liegt ein Tablet mit der Oberfläche der berufswahlapp, das zur digitalen Beruflichen Orientierung genutzt wird.

15.01.2026

Der Wegweiser in die Arbeitswelt ist digital und innovativ – berufswahlapp

Die berufswahlapp macht Berufliche Orientierung digital: Schülerinnen und Schüler reflektieren Interessen, dokumentieren Praktika multimedial und planen ihren Weg in die Arbeitswelt. Ein Praxisbeispiel aus Leverkusen zeigt, wie das E-Portfolio Schule, Unterricht und Lebensrealität verbindet.

Alternativtext: Drei Personen in einer Holzwerkstatt arbeiten gemeinsam an einer Maschine: Eine Frau bedient eine Standbohrmaschine und bohrt ein Holzstück, während eine zweite Frau daneben steht und zuschaut. Ein Mann mit Klemmbrett gibt Anweisungen. Alle tragen Schutzbrillen und Gehörschutz, im Hintergrund sind weitere Holzbearbeitungsmaschinen und Holzmaterialien zu sehen.

13.01.2026

„Meet the Talents“ in der Stadt Krefeld – Jugendpartizipation im betrieblichen Einstellungsprozess von Auszubildenden

Wie gelingt ein besseres Matching zwischen Jugendlichen und Betrieben? Die Veranstaltungsreihe „Meet the Talents“ der Kommunalen Koordinierung KAoA in Krefeld stärkt Jugendpartizipation im Einstellungsprozess und unterstützt den Übergang Schule–Beruf praxisnah.

Das Bild zeigt drei junge Menschen, die einen blauen Pulli mit der Aufschrift Ausbildungswege NRW tragen. Die Person in der Mitte ist nur von hinten zu sehen.

01.12.2025

Ausbildung fördern, Perspektiven öffnen, Fachkräfte sichern – Die Coaching-Konferenz zum Förderprogramm „Ausbildungswege NRW“

Wie kann insbesondere jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der von der G.I.B. ausgerichteten Coaching-Konferenz am 4. Juni 2025 in Essen.

Illustration eines gemütlichen Studioraums mit Pod­cast-Setup: ein Schreibtisch mit Mikrofon, Kopfhörern, Laptop und Studiolampe vor einem Bücherregal und großen Fenster.

28.11.2025

Interview: „Wichtig ist bei Alleinerziehenden die langfristige Perspektive“

Über das Potenzial von Alleinerziehenden zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und über mögliche Handlungsempfehlungen sprach die G.I.B. mit Frau Dr. Cordula Zabel vom IAB, die dort im Bereich Grundsicherung und Aktivierung forscht.

Nadeln für ein Flipchart, die auf einem Tisch liegen.

19.11.2025

Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen (TEP): Eine Evaluation auf Basis der Befragung von Teilnehmenden und Trägern zur Umsetzung und Wirksamkeit des Förderprogramms

TEP unterstützt seit 2009 Menschen mit Familienverantwortung beim Einstieg in eine berufliche Ausbildung. Die G.I.B. hat das Landesprogramm im Durchführungszeitraum 2022 bis 2024 hinsichtlich seiner Wirksamkeit evaluiert und gibt Hinweise zu seiner Weiterentwicklung.

Das Bild zeigt eine Grafik von einem Monitor mit Säulendiagrammen, die mit einer Lupe betrachtet werden.

06.11.2025

Das neue Regionale Fachkräftemonitoring: mehr Aktualität und regionale Tiefe

Wie entwickelt sich die Fachkräftesituation in Nordrhein-Westfalen? Welche Trends und regionalen Unterschiede lassen sich erkennen? Antworten liefert das Regionale Fachkräftemonitoring der G.I.B. Ab sofort werden die Daten quartalsweise aktualisiert und stehen bis auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte zur Verfügung.

Das Bild zeigt einige stehende Jugendliche, die auf ihr Smartphone schauen. Die Köpfe sind nicht zu erkennen.

12.09.2025

Lust auf Ausbildung machen – Ein Blick auf das Lohnhallengespräch der G.I.B. am 20. November 2024

Im Fokus des Lohnhallengesprächs der G.I.B. mit dem Titel „Lust auf Ausbildung – Jugendliche für die Gestaltung der eigenen Zukunft gewinnen“ am 20. November 2024 stand vor allem die Frage, wie es angesichts der heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen gelingen kann, dass Jugendliche und Betriebe besser zusammenfinden.

Das Foto zeigt Klaus Bourdick Geschäftsbereichsleiter Bildung und Fachkräfte der Industrie und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland

21.08.2025

Folge 8 der G.I.B.-Videoserie zur Fachkräfteoffensive NRW

Klaus Bourdick, Geschäftsbereichsleiter Bildung und Fachkräfte der Industrie und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland und zugleich Fachpolitischer Sprecher Bildung und Fachkräfte für die IHKs in NRW schildert in der vorerst letzten Folge seinen Blick auf die Fachkräfteoffensive NRW.

Nadeln für ein Flipchart, die auf einem Tisch liegen.

12.08.2025

Evaluation der „Aktion 100“ – Eine Untersuchung unter empirischer Berücksichtigung von Teilnehmenden, Trägern, Betrieben und Reha-Beratenden

Das Förderprogramm „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW“ ermöglicht auch stark benachteiligten jungen Menschen mit Behinderung eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die G.I.B. hat die Umsetzung und den Ausbildungserfolg der „Aktion 100“ untersucht.