Migration und Flucht

Die Teilhabe am Erwerbsleben ist nicht die einzige, jedoch eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Integration und Teilhabe für alle Menschen. Für Menschen mit Migrationsgeschichte und für Menschen mit Fluchthintergrund gibt es in NRW viele Angebote, um sie auf ihrem Weg in Arbeit und Ausbildung zu unterstützen und ihre gesellschaftliche Integration zu fördern. Zu diesen Angeboten zählen beispielsweise berufsvorbereitende Maßnahmen, Praktika, Patenschaften und Sprachkurse.

Auf dieser Internetseite sind die Arbeitsbereiche der G.I.B. aufgeführt, die sich mit der Arbeitsmarktintegration von Menschen im Kontext von Zuwanderung und SGB II in NRW beschäftigen. In diesem Zusammenhang organisiert die G.I.B. fachliche Austausche mit u. a. Ministerien, Jobcentern, Sprach- und Bildungsträgern. Im Kern geht es uns darum, gute Ansätze bei Arbeitsvermittlung, Bildung, Sprachförderung und Qualifizierung zum Wohle der Zielgruppe zu identifizieren, zu entwickeln, zu fördern und zu ihrer Verbreitung beizutragen.

  • SGB II und Zugewanderte

    Insbesondere seit 2015 beschäftigt sich die G.I.B. intensiv mit der Zielgruppe „Zugewanderte“ im Kontext des SGB II und mit Strategien, die zur Integration dieser Zielgruppe in Arbeit und Ausbildung beitragen. Die G.I.B. ist hier im engen fachlichen Austausch mit Bund, Ländern und Kommunen sowie Behörden der Arbeitsverwaltung, Bildungsträgern, Beratungsunternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

    Für die Unterstützung des landesweiten Diskurses insbesondere von Handelnden der lokalen Arbeitsverwaltung bietet die G.I.B. in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit Veranstaltungs- und Austauschformate an. Die Themenfelder, die hierbei von der G.I.B. bearbeitet werden, sind insbesondere

    • Sprachförderung,
    • Integration von anerkannten Geflüchteten, u. a. von aus der Ukraine geflüchteten Menschen,
    • Unterstützung geflüchteter Frauen,
    • Integration von Menschen mit Duldung und Gestattung,
    • Unterstützung von Menschen mit Zugang zum Chancen-Aufenthaltsrecht.

    Unter anderem mit dem Veranstaltungsformat „Arbeitskreis Migration“ bietet die G.I.B. den Jobcentern in NRW die Möglichkeit, aktuelle Themen im Kontext von Zuwanderung und Migration landesweit zu diskutieren.

     

    Ansprechpersonen

    Peter Fehse

    Oliver Schweer 

  • Arbeitskreis Migration

    Die G.I.B. beschäftigt sich seit Jahren mit der fachlichen Begleitung von Ansätzen zur Förderung der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit diversen Migrations- und Fluchtbiografien im SGB II-Kontext. Mit dem Arbeitskreis (AK) Migration ergänzt die G.I.B. ab Januar 2024 ihr Angebot an Arbeitsformaten mit den Jobcentern in NRW. Der Arbeitskreis richtet sich an die dortigen Fachkundigen zu diesem Thema. Im Vordergrund steht der fachliche Austausch zu konkreten Fragestellungen und Themen der Unterstützung von Leistungsberechtigten mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund in den Jobcentern. Darüber hinaus soll der AK Migration dem Erfahrungsaustausch sowie der Diskussion von lokalen Erfahrungen und Praxisbeispielen dienen. Als ständige Mitglieder wirken das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit in diesem Arbeitskreis mit.

     

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    Peter Fehse

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