20.08.2026

von links: Leiter der Abteilung Arbeit des MAGS NRW neben Geschäftsführer der G.I.B. Torsten Withake stehen in der Veranstaltungshalle vor dem Publikum.

40 Jahre G.I.B.: Wissen verbinden – Wandel gestalten – Zukunft bewegen. Sommerakademie am 9. Juli 2026 in Bottrop

Wie lassen sich tiefgreifende Veränderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft wirksam gestalten? Welche Ansätze braucht es, um Beschäftigung und Fachkräfte zu sichern, berufliche Bildung weiterzuentwickeln und soziale Teilhabe zu ermöglichen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Sommerakademie der G.I.B. am 9. Juli 2026 in Bottrop. Rund 180 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Praxis kamen zusammen, um fachliche Perspektiven zu verbinden, Erfahrungen auszutauschen und Lösungsansätze weiterzuentwickeln.

In Keynote, Podiumsdiskussion und acht thematischen Schwerpunkten ging es unter anderem um Beschäftigungsübergänge in der Transformation, Künstliche Intelligenz in Unternehmen und beruflicher Bildung, individuelle Wege in Ausbildung und Beruf, Inklusion, bislang ungenutzte Fachkräftepotenziale, soziale Teilhabe und Wohnen sowie eine stärkere Evidenzorientierung in der Arbeits- und Sozialpolitik.

Über die Analyse aktueller Herausforderungen hinaus richtete sich der Blick auf die Frage, was künftig gebraucht wird: verlässliche Kooperationen, der Transfer von Wissen zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis, eine konsequente Orientierung an den Menschen und die Bereitschaft, neue Ansätze gemeinsam zu erproben. Die Sommerakademie bot damit auch Raum, Handlungsbedarfe zu identifizieren, bestehende Ansätze weiterzudenken und Anknüpfungspunkte für neue Kooperationen, Modellvorhaben und Projekte zu schaffen.

Die Dokumentation fasst die zentralen Impulse und Diskussionen zusammen und macht zugleich die Rolle der G.I.B. in diesem Zusammenspiel sichtbar: als Brückenbauerin, die unterschiedliche Wissensbestände und Perspektiven verbindet, Austausch ermöglicht und die Umsetzung neuer Ansätze begleitet. Das 40-jährige Bestehen der G.I.B. bildete dafür einen besonderen Rahmen – der fachliche Blick der Sommerakademie richtete sich vor allem nach vorn.

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