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Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit, Menschenhandel erkennen und reagieren – für neue Beratungsfachkräfte der Beratungsstellen Arbeit

Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an neue Beratungsfachkräfte der Beratungsstellen Arbeit NRW.

Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind in der Europäischen Union rund 900.000 Menschen von Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit betroffen. Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel sind auch in Deutschland Realität. Doch werden diese Fälle oft nicht verfolgt, weil sie schlichtweg nicht erkannt werden.

Die Beratungsstellen Arbeit NRW beraten erwerbslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, Berufsrückkehrende, Beschäftigte mit aufstockenden SGB II-Leistungen sowie Menschen, die von Arbeitsausbeutung betroffen sind. Zudem sind sie ein zentraler Baustein im flächendeckenden Beratungsnetzwerk gegen Arbeitsausbeutung in Nordrhein-Westfalen.

Die Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel angeboten wird, vermittelt einen Überblick über die geltenden strafrechtlichen Regelungen
sowie sozial- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen zu Ansprüchen von Betroffenen. Darüber hinaus geht es um das praktische Vorgehen bei einem Verdachtsfall in der Beratung. Die Teilnehmenden erwerben anhand
von Fallbeispielen und Gruppenarbeiten Kenntnisse zum Erkennen von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung sowie zu Handlungsmöglichkeiten in Verdachtsfällen.

Folgende Schwerpunkte werden berücksichtigt:

  • Strafrechtliche Regelungen
  • Identifikation und Indikatoren
  • Sozial- und aufenthaltsrechtliche Ansprüche
  • Vorgehen im Verdachtsfall: Akteure und Zuständigkeiten

Für die Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop, eine Kamera sowie eine stabile Internetverbindung.
Den Link zur Online-Veranstaltung erhalten Sie nach Ablauf der Anmeldefrist.

Organisatorischer Hinweis: Die Veranstaltung richtet sich an einen eingeschränkten Teilnehmendenkreis. Eine Anmeldung ist nur über den entsprechenden Einladungs-Link möglich.


Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.

Hinweise für Teilnehmende

Einwilligung zur Verarbeitung von Bild- und Tonaufnahmen

Im Rahmen unserer Veranstaltungen werden ggf. sowohl Bild- als auch Video- sowie reine Sprachaufnahmen erstellt. Die Aufnahmen von Fotografien und die daran anschließende Speicherung erfolgt im Rahmen des berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Durch die Anmeldung zu unserer Veranstaltung stimmen Sie der Aufnahme von Videos bzw. Sprache sowie der Veröffentlichung von Fotografien und Videomaterial gem. unserer Teilnahmebedingungen zu.

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Daten der Veranstaltung

  • Datum 29.09.2025 – 30.09.2025
  • Zeitplan Montag, 29.09.2025
    von 09:00 – 12:00 Uhr
    Dienstag, 30.09.2025
    von 09:00 – 16:00 Uhr
  • Veranstaltungsort Online
  • Anzahl Teilnehmende 25
  • Anmeldefrist 19.09.2025
  • Veranstaltungsleitung Michaela Kohls und Lena Becher, G.I.B.
  • Methoden

    Vortrag, Diskussion, Fallarbeit

  • Zielgruppe

    Beratungsfachkräfte der landesgeförderten Beratungsstellen Arbeit NRW, insbesondere neue Beratende

  • Referierende

    Kim Weidenberg und Sarah Stöfl, Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel

  • Teilnahmebetrag

    Die Veranstaltung ist kostenlos.

  • Veranstaltungsnummer V25201
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